Innerschulische Bedingungen

Die Zahl der Schüler in der Fröbelschule nahm in den letzten Jahren deutlich ab. Im Förderausschuss wurde nur dann die Umschulung empfohlen, wenn alle Möglichkeiten der Grundschule ausgeschöpft waren und sich trotz der sonderpädagogischen Betreuung die sozialen Bedingungen der Schule weiter zuspitzten.

 

Viele Kinder haben bereits mehrfach die Schule gewechselt. Die Störungen sind oft stark verfestigt. Der Zuwendungsbedarf der einzelnen Kinder ist heute deutlich höher.

 

Dem stehen unverändert die Größe der Lerngruppen zwischen 6 und 12 und die Zuweisung der Lehrerstunden gegenüber, die sich ausschließlich an den Bedarf der Stundentafel der Grundschule orientiert. Zusätzliche Fördermöglichkeiten bestehen nicht. Gleichzeitig erschwert sich die Zusammenarbeit mit den Grundschulen, wenn alle Kollegen mit ihrem vollen Stundenumfang im Unterricht der Fröbelschule eingebunden sind.

 

Dennoch werden wir in diesem Schuljahr deutliche Schritte der Öffnung unserer Schule gehen. Erste Schritte zur Zusammenarbeit in den Fachkonferenzen haben wir eingeleitet, eine Zusammenarbeit bei der Diagnostik haben wir mit der Beratungsstelle abgesprochen. Auch die Rückführung werden wir nach Möglichkeit begleiten. 

 

Auf Beschluss der Schulkonferenz haben wir unsere schulischen Abläufe vollständig umgestellt. Lern- Erholungs- und Kreativphasen wechseln sich so ab, dass Überforderung der Kinder eingegrenzt werden kann.

 

Gleichzeitig haben wir schon jetzt durch das integrative Hortkonzept einen verbesserten Betreuungsschlüssel am Nachmittag. Durchgängige Aufsichten der Lehrer und Präsenszeiten in der Schule sichern einen höheren Betreuungsschlüssel am Vormittag.

 

Der Schulalltag ist insgesamt ruhiger. Die Drittlung der Betreuung in Aufnahmephase, Arbeitsphase und Rückführungsvorbereitung werden wir entsprechend des im Schulprogramm festgelegten Zeitrahmens umsetzen. Sozialpädagogische Unterstützung kann bislang noch nicht, die Voraussetzungen dafür werden jedoch geschaffen.