Schulmanagement

Perspektive

 

Durch klar umschriebene Ziele der Schulprogrammentwicklung arbeiten wir mit allen Kooperationspartnern am Aufbau eines Förderzentrums, dass auf die Betreuung und Entwicklung von Kindern mit einem hohen Förderbedarf im sozial- emotionalen Bereich zugeschnitten ist. 

 

Unter Einbindung aller Kompetenzen der Lehrer, Erzieher und Kooperationspartner sind schulische Aufgaben genau zu definieren und Verantwortlichkeiten festzulegen. 

 

Dieses Förderzentrum muss über eine hohe Akzeptanz aller verfügen.

Die hohe Fluktuation des Personals muss eingegrenzt werden, die Lern- und Arbeitsbedingungen der Schüler und Lehrer müssen verbessert werden.

 

Sicherheit

 

Kinder

Schwer gestörte Kinder haben unsichere und im besonderen Maße konfliktreiche soziale Bedingungen erlebt. Auch Schule kennen sie oft nur als einen Ort voller Misserfolge und sozialer Spannungen. Diese Kinder entwickeln in der Fröbelschule das Gefühl, angenommen und einbezogen zu werden. Grundprinzip der Verhaltensentwicklung ist die positive Sanktionierung. Das Klima ist getragen von Empathie und Achtung. Schüler werden in die Gestaltung des Schullebens über entsprechende Gremien und schulische Aktivitäten einbezogen.

 

Die Schule ist für alle nachvollziehbar klar strukturiert. Dazu gehört eine durchgängige, personell gut abgesicherte Aufsichtsführung. Konflikte werden durch die Organisation des Schulalltages minimiert. Regelmäßige Evaluation ist Voraussetzung. Durch eine klare Forderungsstruktur bestehen gleiche Regeln für alle. Entsprechende Regeln wurden erarbeiten. Sie werden einheitlich handelnd umgesetzt.

 

Lehrer, Erzieher und pädagogisches Personal

Die Belastung der Lehrer ist durch möglichst durchgängige Teamarbeit im Unterricht einzugrenzen. Sozialarbeit soll als unterstützendes Element Entlastung bieten und die vorrangige Konzentration auf den Unterricht ermöglichen. Klare Aufgabenbeschreibungen und regelmäßige Teambesprechungen sollen Handlungssicherheit geben.

 

Qualität

 

Unterricht

findet in einer anspruchsvollen räumlichen Umgebung statt. Lese- und Arbeitsbereiche für die Schüler sind ausgebaut. Unterrichtskonzepte sind zu überdenken. 

 

Grundlage ist interne Evaluation. Sozialarbeit als unterstützendes Element soll Möglichkeiten zur Freiarbeit und Wochenplanarbeit eröffnen. Kernunterricht  für alle Klassen wird bis 12.00 Uhr stattfinden. Projekte, Arbeitsgemeinschaften und Ganztagsangebote schließen sich an und bilden eine jahrgangsübergreifende, auf die Ausbildung von Interessen und Neigungen ausgerichtete Ergänzung der Unterrichtsangebote.

 

Förderpläne

 

Grundlage der sonderpädagogischen Arbeit ist der Förderplan. Förderpläne werden als fortlaufende Dokumentation aller Maßnahmen und Gespräche in Verantwortung des Klassenlehrers geführt. Eine neue, für alle verbindliche Form, wird derzeit gemeinsam erarbeitet.

 

Konferenzen

Grundlage für die Qualitätsentwicklung in allen schulischen Bereichen bilden die schulischen und überschulischen Konferenzen. Fachkonferenzen werden mit Grundschulen gemeinsam gebildet. Alle schulischen Gremien müssen inhaltlich unter veränderten Bedingungen neu gegründet werden.

 

Personalentwicklung 

Nimmt unter veränderten personellen und schulorganisatorischen Bedingungen eine zentrale Stellung ein. Schulinterne  Fortbildungen können einen Beitrag leisten, verschiedene Professionen zusammenzuführen und aufeinander abgestimmte Arbeitsfelder zu begründen. Die Veränderung von Unterrichtskonzepten ist ein Prozess.  Gegenseitige Hospitationen werden unter veränderten Bedingungen ermöglicht. Schwerpunkt für die individuellen Fortbildungen müssen alternative Unterrichtskonzepte für Kinder mit einem gestörten Sozialverhalten sein.

 

Die Umsetzung der hier dargestellten veränderten Arbeitsweise der Fröbelschule setzt voraus, dass alle Beteiligten diesen multimodalen Ansatz als eine wichtige Entwicklung der Schule unterstützen wollen.

 

Beratungs- und Fortbildungsbedarf sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Organisations- und Personalentwicklung sowie Qualitätsmanagement
 

Gliederung:

    1. Fortbildungskonzept

    2. Maßnahmen zur Organisationsentwicklung

    3. Personalentwicklung

    4. Qualitätsmanagement

 

1. Fortbildungskonzept 

Besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten der Lehrerinnen und Lehrer, der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

  • offener Unterricht
  • Lesekompetenzförderung
  • sonderpädagogische Familienhilfe
  • gesunde Schule
  • Bewegungs- und Kooperationsspiele
  • Jungenarbeit
  • Rettungsschwimmer DRK
  • Trainerschein Segeln

 

Qualifizierungswünsche

  • Lern- und Erziehungsfragen
  • Schulentwicklung und Evaluation
  • Konfliktmanagement


Fortbildungsschwerpunkte

  • Schulprogrammarbeit
  • Stressbewältigung
  • Entspannungstechniken
  • Gruppentrainingsmethoden
  • Kinderschutz

 

Fortbildungsideen für das Gesamtkollegium

  • Implementierung des Präventionsprogramms pep
  • Kollegiale Fallberatung und Supervision
  • Stressbewältigung mit dem Programm „Starke Lehrer“
  • ETEP – entwicklungstherapeutischer Unterricht

 

 

Individuelle Fortbildungswünsche

  • jahrgangsübergreifende Projektarbeit mit sozial- emotional auffälligen Kindern
  • Offene Unterrichtsformen
  • entspannungstherapeutische Maßnahmen
  • Fachfortbildungen
  • Elternarbeit
  • Mediation, Konfliktmanagement

 

Multiplikatorenangebote für SchiLF

  •  mplementierung von pep Bertelsmann über die

          RAA Potsdam

  • Programm „Starke Lehrer“ über Staatliches Schulamt
  • Kollegiale Fallberatung und Supervision über LISUM Berlin- Brandenburg
  • Elternarbeit über Elterntrainer am LISUM Berlin- Brandenburg

         

 

SchiLF Vorschläge ( 20 FB Stunden )

  • Vorbereitungswoche   1,5 Tage         8 FB Stunden
  • 1. Schulhalbjahr:  1 SchiLF Tag         6 FB Stunden
  • 2. Schulhalbjahr:  1 SchiLF Tag         6 FB Stunden

 

2. Maßnahmen zur Organisationsentwicklung

           ( als verbindlich erarbeitet )

  • Klassenbildung
  • jahrgangsübergreifende Klassenbildung
  • Geschäftsverteilungsplan
  • Teilungsunterricht
  • Lern- und Kreativphasen         
  • Mittagsband
  • Vertretungskonzept
  • Aktionstage, Projekte
  • Arbeitsgemeinschaften externer Kooperationspartner
  • Koordination der Kooperationspartner


3. Personalentwicklung

  • Neigungs- und fachgerechter Einsatz
  • Schaffung von Qualifizierungsmöglichkeiten für alle
  • Entwicklung und Bindung des Personals
  • Kooperation und Partizipation
  • regelmäßige Personalgespräche
  • Schaffung von Freiräumen zum gegenseitigen Hospitieren
  • Stärkung von Verantwortung und Eigenverantwortung

      

4.  Qualitätsentwicklung / Management der Prozessqualität
Förderschule als Ganztagsschule verfolgt als zentrales Ziel die individuelle Förderung der anvertrauten Kinder bis zum Übergang in die Regelschule.

Das stellt ständig hohe Anforderungen an alle am Prozess Beteiligten. Die ständige eigenverantwortliche, systematische Überprüfung der
Prozessqualität sichert die Schule über das
Evaluationsinstrument SEIS ab.

 

Der Orientierungsrahmen Schulqualität Brandenburg
liefert die Grundlage für ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem an unserer Schule.